Klassischer Zähler, moderne Messeinrichtung, intelligentes Messsystem
- Klassischer Zähler: mechanisches Gerät, das nur den Gesamtverbrauch zählt und manuell abgelesen wird.
- Moderne Messeinrichtung: digitaler Zähler, der Verbrauchswerte elektronisch erfasst und anzeigt, aber nicht selbst kommuniziert.
- Intelligentes Messsystem: moderne Messeinrichtung plus Kommunikationseinheit, die Messwerte sicher übermitteln kann.
Für dynamische Tarife ist in der Regel die dritte Variante relevant, weil nur sie zeitlich aufgelöste Werte automatisiert bereitstellt.
Wer für den Einbau zuständig ist
Zuständig ist der Messstellenbetreiber. Das ist standardmäßig der grundzuständige Betreiber im jeweiligen Netzgebiet; es gibt aber auch wettbewerbliche Messstellenbetreiber. Der Stromlieferant und der Messstellenbetreiber sind nicht zwingend dasselbe Unternehmen.
Ob und wann ein Einbau möglich ist, hängt vom Netzgebiet, vom Zählerplatz und von der Auftragslage ab. Eine verbindliche Zusage kann nur der zuständige Messstellenbetreiber geben.
Mögliche Kosten
Für den Betrieb der Messeinrichtung fällt ein jährliches Entgelt an. Bei einem intelligenten Messsystem kann es höher liegen als bei einem klassischen Zähler. Zusätzlich können einmalige Kosten entstehen, etwa wenn der Zählerplatz angepasst werden muss.
Ein möglicher Vorteil aus günstigen Preisstunden muss die zusätzlichen Messkosten erst ausgleichen. Frage die konkreten Beträge beim zuständigen Messstellenbetreiber ab, bevor du wechselst.
Welche Daten dabei entstehen
Ein intelligentes Messsystem erfasst Verbrauchswerte in kurzen Intervallen. Diese Daten sind personenbezogen und unterliegen besonderen Anforderungen an Übermittlung und Speicherung. Wer welche Werte in welchem Umfang erhält, ist gesetzlich geregelt und sollte in der Datenschutzinformation des Messstellenbetreibers und des Lieferanten nachvollziehbar beschrieben sein.