Smart Meter

Dynamischer Stromtarif ohne Smart Meter

Viele Haushalte interessieren sich für dynamische Tarife, haben aber noch keinen entsprechenden Zähler. Diese Ausgangslage ist häufig – und sie schließt einen Wechsel nicht automatisch aus.

Warum die Messtechnik so wichtig ist

Ein stundengenauer Preis lässt sich nur abrechnen, wenn auch der Verbrauch stundengenau bekannt ist. Ein klassischer Zähler liefert lediglich einen Gesamtwert und kann diese Zuordnung nicht leisten.

Welche Wege es gibt

  1. Beim zuständigen Messstellenbetreiber anfragen, ob und wann ein Einbau möglich ist.
  2. Prüfen, ob der gewünschte Tarif den Einbau organisiert oder voraussetzt.
  3. Angebote wettbewerblicher Messstellenbetreiber vergleichen, sofern verfügbar.
  4. Bis dahin einen klassischen Tarif behalten und den Wechsel später vornehmen.

Welcher Weg möglich ist, hängt vom Netzgebiet, von der vorhandenen Technik und vom Tarif ab. Eine pauschale Aussage lässt sich nicht treffen.

Was ohne intelligentes Messsystem nicht funktioniert

Keine pauschale Zusage möglich

Es ist nicht garantiert, dass jeder Haushalt kurzfristig einen dynamischen Tarif nutzen kann. Verfügbarkeit, Einbautermine und tarifliche Voraussetzungen unterscheiden sich erheblich.

Auch das gezielte Verschieben von Verbrauch bringt ohne passende Abrechnung keinen Preisvorteil: Ohne zeitliche Zuordnung des Verbrauchs wird der günstige Zeitpunkt schlicht nicht abgebildet.

FAQ

Häufige Fragen zu diesem Thema

Kann ich einen dynamischen Tarif abschließen und den Zähler später tauschen?

Manche Anbieter ermöglichen das, andere nicht. Ob ein Vertragsbeginn vor dem Zählerwechsel möglich ist und wie in der Zwischenzeit abgerechnet wird, steht in den Vertragsbedingungen.

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